Winterapfel – wenn die Zeit reif ist …

Winteräpfel sind meist ab Oktober pflückreif und nach wenigen Wochen Lagerzeit auch genussreif. Auch unsere Reifezeit ist jetzt im November gekommen.

Wichtige Inhaltsstoffe:

  • Wasser
  • Vitamin C, E, K, B1, B2, Niacin, B6, Biotin, Folsäure und Pantothensäure
  • Mineralstoffe: Kalzium, Magnesium, Eisen, Phosphor, Mangan
  • Sekundäre Pflanzenstoffe: Polyphenole, Carotinoide, Flavonoide
  • Kohlenhydrate: Fruchtzucker, Glucose und Saccharose
  • Ballaststoffe (Pektine)

Zu den robusten Winteräpfeln zählen vor allem alte Sorten, die meist nicht im Supermarkt erhältlich sind. Glücklich kann sich jeder schätzen, der diese widerstandsfähigen Äpfel noch im eigenen Garten ernten kann. Dazu zählen z.B. die Sorten Kronprinz Rudolf, Berlepsch, Topaz, Reinette und Boskop. Sie werden auch als Weihnachtsäpfel bezeichnet, da sie früher –  z.B. die dunkelrote Sternreinette, zum Schmücken des Weihnachtsbaumes verwendet wurden. Winteräpfel eignen sich auch sehr gut für die Zubereitung von Bratäpfeln. Sie sind mindestens zwei oder mehr Monate (bis etwa Ende März) haltbar. Neben ihrer Lagerfähigkeit unterscheiden sie sich auch durch ihre Farbgebung  und ihre von süß über süß-säuerlich und würzig reichenden Geschmacksrichtungen.

Ein  weiterer Vorteil der alten Apfelsorten ist das unverwechselbare Aroma und die gute Verträglichkeit. Sie werden auch von Menschen mit Fruchtzuckerunverträglichkeit meist gut vertragen, da sie weniger Fructose und Sorbit und eine höhere Konzentration an Polyphenolen enthalten. Letztere können die Darmflora positiv beeinflussen und damit die Verdaulichkeit verbessern.

Winterapfel aus numerologischer Sicht

Die numerologische Berechnung unter Einbezug des Monats November ergibt die Zahl 23/5

Zahl 23/5 –  aus dem Herzen leben, das reine pure Licht in sich selbst finden/Erkenntnisse gewinnen

Die 23 ist die erste Zahl der kleinen Arkana und trägt die Quintessenz aller nachfolgenden Zahlenfrequenzen (in der Numerologie der Kabbala gibt es – so wie im Tarot – insgesamt 78 Zahlenfrequenzen) in sich. Sie fordert uns auf das reine pure Licht in uns selbst zu finden. Die 23 trägt eine große Sehn-sucht in sich, die sie durch die Suche im außen zu lindern versucht. Erst wenn sie erkennt (5), dass das Glück und die Zufriedenheit in der Einfachheit des Seins, des „In-sich-ruhens“ liegt, kann sie aus diesem Zustand heraus in die Welt hinausstrahlen. Die wichtigste Erkenntnis ist, dass es das eigene innere immerwährende Licht ist.

Im Monat November können wir jede Unterstützung, die uns unserer inneren Weisheit, unserem inneren Licht, unserem göttlichen Wesenskern – der puren reinen Liebe näherbringt brauchen. Der Apfel als Symbol des Lebens und der Liebe fördert unsere körperliche Gesundheit (Selbstfürsorge) und unsere Selbst-Erkenntnis.

Winterapfel-Tipp: Bratapfel im Glas

Zutaten für 4 Portionen:

  • 4 mittelgroße Winteräpfel (z.B. Reinette, Topas, Boskop)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 80 g Nüsse
  • 1 TL Vanilleschotenpulver
  • 10 g Butter
  • 1 EL Zucker
  • 1 gestrichener TL Zimt
  • 250 g Topfen
  • 350 g Joghurt
  • 1 – 2 EL Ahornsirup (ersatzweise Zucker)

Zubereitung:

Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Mit dem Zitronensaft beträufeln und gut vermengen.

Die Nüsse (z.B. eine Mischung aus Wal- und Haselnüssen) grob hacken. Die Butter mit dem  Zucker in einer Pfanne zergehen lassen und die Nüsse darin karamellisieren. Auskühlen lassen.

Währenddessen Die Apfelwürfel (ev. mit etwas Wasser) weichdünsten, Zimt und ½ TL Vanillepulver unterrühren und abkühlen lassen.

Topfen und Joghurt gut verrühren und mit dem restlichen Vanillepulver und 1 – 2 EL Ahornsirup abschmecken.

Die Hälfte der Topfen-Joghurtmasse gleichmäßig in 4 Gläser einfüllen, dann die Hälfte der Apfelstücke darauf verteilen und mit der 2. Hälfte der Topfen-Joghurtmasse und den Apfelstückchen abschließen. Mit den karamellisierten Nüssen dekorieren und bis zum Verzehr gekühlt lagern.

 

 

 

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