Der Löwenzahn – erhellend sonnig

„Lieber kleiner Löwenzahn, ich schaue dich so gerne an. So viele Sonnen vor dem Haus, ich such mir die schönste aus.“

(Autor unbekannt)

Trotz sonniger Blüten und Heilpflanzenwirkung wird der sich rasch ausbreitende Löwenzahn oft aus dem Garten gewünscht. Dabei ist er ein richtiger Verwandlungskünstler: Erst wachsen im Frühling seine charakteristischen Zackenblätter (die ihm übrigens auch den Namen Löwenzahn eingebracht haben), dann leuchten die kleinen Blütensonnen, die sich in kleine weiß-durchsichtige Samen verwandeln, um mit dem Wind in ein neues Leben zu reisen.

Wichtige Inhaltsstoffe:

  • Vitamine. Provitamin A, Vitamin C, E, K
  • Mineralstoffe: Kalium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Kupfer, Zink, Mangan, Schwefel
  • Ballaststoff Inulin (Wurzel)
  • Bitterstoffe (Löwenzahnblätter und Wurzel)

Der Löwenzahn ist für seine positive Wirkung auf die Verdauung, Niere und den Stoffwechsel bekannt. Er fördert die Fettverdauung, hilft bei Magen-Darmbeschwerden und regt die Galle- und Leberfunktion an. Die enthaltenen Bitterstoffe fördern unter anderem die Freisetzung von Magensaft und Galle und wirken auch Völlegefühl und Blähungen entgegen. Die enthaltenen ätherischen Öle und Gerbstoffe wirken zudem antiviral und antimikrobiell, sodass der Löwenzahn das Immunsystem wirksam unterstützt. Die harntreibende Wirkung trägt ebenfalls zur Entgiftung bei. Außerdem soll der Löwenzahn bei Durchblutungsstörungen (durchblutungsfördernde Wirkung) und rheumatischen Erkrankungen (entzündungshemmende Wirkung) wahre Wunder vollbringen.

Von den Blättern bis zu den Wurzeln können alle Pflanzenteile des Löwenzahns verwendet werden. Er schmeckt als Tee, Saft und als Salat (junge Blätter). Die Wurzeln enthalten vor allem im Frühling die größte Menge an Bitterstoffen. Im Herbst punktet die Wurzel mit dem Ballaststoff Inulin, der auch als Stärkeersatz dient und auch als „Diabetikerzucker“ bezeichnet wird, da er den Blutzuckerspiegel nicht beeinflusst.

Der Löwenzahn aus numerologischer Sicht

Die numerologische Berechnung unter Einbezug des Monats Mai ergibt die Zahl 14.

Zahl 14 –  Mitgefühl, Barmherzigkeit, Bescheidenheit, bedingungslose Liebe, Charisma, Wahrheit, Hochmut

„Zeige dich, stelle dein Licht nicht unter den Scheffel“, und das tut die 14 auch. Sie will gesehen werden. Die Vierzehn steht einerseits für ein großes Ego und andererseits birgt sie auch ein sehr mitfühlendes Wesen in sich. Sie ist deshalb ständig gefordert einen Ausgleich zu schaffen – sich ihrer Kraft bewusst zu sein und diese auch für die Mitmenschen einzusetzen, sich dabei aber nicht über andere zu stellen und hochmütig und egoistisch zu agieren.

In der aktuellen Zeitenergie sind wir immer mehr gefordert unsere eigene Mitte zu finden und zu halten. Wir wollen und sollen keine Kompromisse mehr eingehen, aber dennoch unserem inneren Ruf folgen. Damit dies gelingen kann müssen wir unsere Lebenskräfte beherrschen können. Das setzt auch eine innere Reinigung von alten „giftigen“ Mustern und Verhaltensweisen voraus. Die Inhaltsstoffe des Löwenzahns unterstützen und stärken unseren Körper, damit auch unsere Verwandlung zur „Sonne“ gelingt.

Wussten Sie, dass …

… der Löwenzahn eine Reihe von volkstümlichen Namen hat?

Er wird u.a. auch als Butterblume, gemeine Kuhblume, Pusteblume, Milchstöckl, Milchbusch, Kettenblume, Sonnenwirbel und Lichterblume bezeichnet.

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